Freilichttheater auf der Naturfelsbühne
Sommer 2026
DANKE für diesen wunderbaren Theatersommer!
Bevor "da oben" zum Leben erwachte, wurde gesägt, geschraubt, geschleppt und getüftelt. Oft bis spät in die Nacht, mit müden Händen und einem Funkeln in den Augen. Aus ganz viel Herzblut entstand Stück für Stück die Welt des "Stuaklauber Joseler". Mit jedem Handgriff wurde aus dem Felsen ein Ort, an dem Geschichten atmen durften.
Was auf der Bühne mühelos wirkt, war in Wahrheit die Arbeit unzähliger Hände - getragen von Menschen, die an dieses Stück geglaubt haben. Genau hier begann "da oben". Lange bevor der erste Vorhang aufging, lange bevor der erste Applaus verklang.
Und jetzt, nach so vielen bewegenden Abenden, ist der Moment gekommen, den keiner so recht wahrhaben wollte: Es heißt Abschied nehmen von "da oben".
DANKE, liebes Publikum.
DANKE, liebe Freunde.
DANKE, liebe Sponsor*innen.
DANKE, liebe Helfer*innen.
DANKE für diesen fabelhaften Theatersommer, der in unseren Herzen bleibt!
da oben
Die Geschichte des Stuaklauber Joseler erzählt in einem gesellschaftskritischen Freilichttheater
(von Martina Keiler und Alfred Kröll)
Mehr zum Stück: HIER
WIR HABEN GEWONNEN!
Tiroler Volksbühnenpreis 2025
Eindrücke von der Preisverleihung beim Fest der Kultur 2025
23. September 2025, Haus der Musik Innsbruck
Den Tiroler Volksbühnenpreis 2025
in der Kategorie „Theater traurig und ernst“ erhält die:
Volksbühne Aschau im Zillertal
für die Produktion
Kreuzwechsel
Tragödie in zwei Akten von Stefan Hellbert, in einer Bearbeitung von Martina Keiler
Auszüge aus der Jury-Begründung:
„Schonungslos, mutig und lautstark inszenierte Martina Keiler was passiert, wenn es zur Missachtung aller Grenzen und Schranken des menschlichen Handelns kommt. Dieser Abend ängstigt, schockiert, beschämt und ringt den Zuschauer*innen Respekt ab, nämlich jenen, die Stimme zu erheben, wenn alle verstummen. Man spürt, dass das Ensemble nicht nur irgendeine, sondern genau diese Geschichte erzählen will. Eine kompakte Leistung in einer stimmigen, nur mit notwendigen Versatzstücken ausgestatteten Bühne. Mit dieser Produktion wird exzellentes Volkstheater in seiner ureigensten Form ausgezeichnet.“
Wir sind überglücklich und überwältigt!
Danke, liebes Publikum!
Pressemeldung des Landes Tirol:
Der Tiroler Volksbühnenpreis 2025
geht an die Volksbühne Aschau
Produktion „Kreuzwechsel“ überzeugt in der Kategorie „Tragisch und ernst“.
Der Tiroler Volksbühnenpreis 2025 geht in der Kategorie „Tragisch und ernst“ an die Volksbühne Aschau im Zillertal für die Produktion des Stücks „Kreuzwechsel“ von Stefan Hellbert in einer Bearbeitung von Martina Keiler. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird beim Fest der Kultur am 23. September 2025 im Haus der Musik in Innsbruck offiziell überreicht.
Mit dem Volksbühnenpreis werden herausragende Leistungen von Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol vor den Vorhang geholt, mit dem Ziel die Arbeit zu würdigen und die Leistung sichtbar zu machen. „Mit ‚Kreuzwechsel‘ hat die Volksbühne Aschau ein anspruchsvolles und vielschichtiges Werk auf die Bühne gebracht, das zum Nachdenken anregt und das Publikum auf eine emotionale Reise mitnimmt“, gratuliert Kulturreferent LH Anton Mattle dem gesamten Team der Volksbühne Aschau mit Obmann Stephan Bliem zu diesem preiswürdigen Stück.
„Mit dieser Produktion wird exzellentes Volkstheater in seiner ureigensten Form ausgezeichnet“, lautet das einstimmige Urteil der Jury des Theater Verbandes Tirol, die die Entscheidung wie folgt begründet:
„Mit der Stückauswahl stellt die Bühne gleich klar, was hier gespielt wird. In „Kreuzwechsel“ werden auf drastische Weise die Konsequenzen einer menschenverachtenden Gesellschaft aufgezeigt. Diese historische Geschichte dient der Regisseurin als Grundlage für ein erschütterndes Sittenbild, welches sich in aktuellen, dem Stück zugefügten, Sequenzen ins Hier und Jetzt übertragen lässt. Schonungslos vermischt sie biographische, reale Erzählungen mit Stammtischgesprächen, deren zeitliche Verortung verschwimmen. So entsteht ein Sog, der das Publikum aufschreckt. Und das macht die Bühne nicht in der Anonymität einer Stadt oder in einer Blase Gleichgesinnter, sondern mitten in einem kleinen Dorf am Land. Schonungslos, mutig und lautstark inszenierte Martina Keiler was passiert, wenn es zur Missachtung aller Grenzen und Schranken des menschlichen Handelns kommt. Dieser Abend ängstigt, schockiert, beschämt und ringt den Zuschauerinnen und Zuschauern Respekt ab, nämlich jenen, die Stimme zu erheben, wenn alle verstummen. Man spürt, dass das Ensemble nicht nur irgendeine, sondern genau diese Geschichte erzählen will. Eine kompakte Leistung in einer stimmigen, nur mit notwendigen Versatzstücken ausgestatteten Bühne.“
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