Der Mascara: Erfolgreiche Probenarbeit





Proben, Proben, Proben, .... ein langer Weg zur Premiere
Bilder Mascara: mit freundlicher Unterstützung von Roman Potykanowicz

Glab’n hoaßt: nix wiss’n

„Mascara“ hat nichts mit dem berühmten Schminkstift zu tun. Vielmehr geht es bei der Komödie von Peter Landstorfer um unsichtbare Masken, dem Hang zum Höheren, die Leichtgläubigkeit und Dummheit der Menschen. Wer ganz genau hinschaut und hinhört kann Parallelen zu einem Abenteuer von Asterix und Obelix „Der Seher“ erkennen.
 
Zum Inhalt:
Ein Tiroler Dorf wurde bereits mehrmals von starken Unwettern heimgesucht, in deren Verlauf es schon zweimal fast völlig zerstört wurde. Nur die verlassene Schmiede, der höchste Punkt des Dorfes, wurde verschont. Deshalb halten sich die Dorfbewohner bei starken Unwettern immer dort zum Bittgebet auf. So auch zum Zeitpunkt der Handlung. Nur diesmal werden sie von einem Schutzsuchenden überrascht. Dieser versteht es, sich deren Leichtgläubigkeit zum Vorteil zu machen und sie von seinen weissagerischen Fähigkeiten zu überzeugen:
„I kannt enk enker Glück schu
voraussagen, so manchen Wunsch
von die Aug’n olesen und dafür sorg’n,
dass er in Erfüllung geht.
Jedem dazua verhelfen,
dass er zu dem wird,
der er gern amoll waar.
I setz’ dir’s auf, nix isch wias war,
drum nennt man mich den Mascara.“

Gehen ihm die Dorfbewohner, die allesamt geheime Wünsche mit sich tragen, auf den Leim? Und was passiert mit dem Mascara am Ende, als auch noch der bereits verstorbene Dorfschmied ins Spiel kommt?
Die typische Landstorfer Komödie garantiert viel Humor und Spannung bis zum unerwarteten Schluss. Sie brilliert aber auch mit ihren hintergründigen Aussagen und einer schonungslosen Offenlegung der agierenden Charaktere. So mancher Theaterbesucher wird sich in der ein oder anderen Rolle eindeutig selbst erkennen. Gespickt wird das Spiel durch Lieder, die von Musikanten gemeinsam mit den Spielern gesungen werden und das Stück abrunden.